Ein Stern für Dich

Ein Stern für Dich – Hoffnung, die ankommt
Stell Dir vor, es ist Advent.
Draußen leuchten die Weihnachtsmärkte, in den Häusern duftet es nach Plätzchen, Menschen kaufen Geschenke und bereiten sich auf Weihnachten vor. Doch Du liegst im Krankenhaus. Vielleicht erst seit wenigen Tagen, vielleicht schon seit Wochen. Du weißt nicht, ob Du Heiligabend zu Hause feiern kannst. Vielleicht machen Dir Schmerzen, Sorgen oder die Angst vor dem, was vor Dir liegt, zu schaffen.
Wie würde es sich anfühlen, wenn plötzlich ein Konfirmand oder eine Konfirmandin an Dein Krankenbett tritt und Dir einen kleinen Stern schenkt?
Einen Stern mit einer persönlichen Botschaft.
Einen Stern, der sagt:
„Du bist nicht allein. Gott ist an Deiner Seite.“

Genau das ist die Idee hinter unserer Aktion „Ein Stern für Dich“.
Seit 2014 falten der CVJM Gevelsberg und die Evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg Hoffnungssterne für Menschen in Krankenhäusern. Was einst mit 300 Sternen begann, ist Jahr für Jahr gewachsen. Inzwischen werden allein in unserem Kreis fast 2.000 Sterne in der Adventszeit verteilt.
Und das Schönste daran: Die Idee zieht Kreise. Andere Gemeinden haben von der Aktion gehört und verteilen inzwischen ebenfalls Sterne – in Kliniken, Hospizen und Altenheimen. Darüber freuen wir uns sehr.

Deshalb möchten wir allen Mut machen: Traut Euch! Macht mit! Wir unterstützen Euch gerne mit Erfahrungen, Tipps, Materialien und allem, was Ihr für den Start braucht. Wie schön wäre es, wenn in der Adventszeit noch viel mehr Hoffnungssterne an Fenstern leuchten würden!
Jeder Stern besteht aus Transparentpapier und ist an einer liebevoll gestalteten Karte befestigt. Die Patienten können ihn abnehmen und ans Fenster hängen. Dort leuchtet er als kleines Zeichen der Hoffnung – gerade in einer Zeit, die oft von Krankheit, Einsamkeit und Unsicherheit geprägt ist.


Die Idee entstand bereits 2013.
Damals war Simone Heintze selbst Brustkrebspatientin. Mitten in ihrer eigenen Krankheitsgeschichte entstand der Wunsch, Menschen in den Kliniken die Weihnachtsbotschaft näherzubringen: Jesus kommt in unsere Welt. Er kommt zu den Kranken, den Einsamen und den Menschen, die gerade keinen Grund zum Feiern haben. Gerade ihnen möchte Gott nahe sein.
Und so entstand der Hoffnungsstern.
Ein einfacher Stern aus Papier – und doch voller Bedeutung. Ein kleiner Lichtblick. Ein Zeichen dafür, dass jemand an Dich denkt. Dass Gott Dich sieht.

Heute stehen viele Menschen hinter dieser Aktion: Konfirmandinnen und Konfirmanden, Jugendgruppen, Hauskreise, Mitarbeitende und zahlreiche Ehrenamtliche.
Besonders beim Martinsmarkt in Gevelsberg wird die Aktion jedes Jahr sichtbar. Dann wird gemeinsam gefaltet, geschrieben, geklebt und vorbereitet. Oder wie wir in Gevelsberg inzwischen sagen: Es wird gemeinsam „gebaschtelt“.
Das liegt übrigens daran, dass Simone ursprünglich aus Schwaben kommt. Dort wird nicht gebastelt, sondern „gebaschtelt“. Und wie es scheint, hat Nordrhein-Westfalen dieses schwäbische Wort inzwischen liebevoll adoptiert. So wird bei uns jedes Jahr mit viel Herzblut gebaschtelt – und aus Papier werden kleine Botschafter der Hoffnung.

Inzwischen gehören zur Aktion auch ein Instagram-Kanal, Karten mit QR-Code sowie Videoanleitungen auf Instagram und YouTube, die zeigen, wie die Sterne gefaltet werden können.
Unser Wunsch ist es, dass diese Idee weitergetragen wird.
Wie schön wäre es, wenn in der Adventszeit nicht nur in Gevelsberg und Umgebung, sondern in vielen Städten und Gemeinden Hoffnungssterne an Krankenhausfenstern, in Hospizen und Altenheimen leuchten würden?
Wenn Ihr Interesse habt, meldet Euch bei uns.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam Hoffnung zu verschenken, Menschen Mut zu machen und die Weihnachtsbotschaft dorthin zu bringen, wo sie besonders gebraucht wird.
Das Team von „Ein Stern für Dich“
Über Spenden für die Aktion freuen wir uns jederzeit.
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Über die bewegende Lebensgeschichte von Simone Heintze gibt es das Buch „Wäre schön blöd, nicht an Wunder zu glauben“ im Gerth Medien Verlag.